Manja Biel – Gemeinsam für Glückstadt | Bürgermeisterwahl 2015 - FDP gibt keine Wahlempfehlung

FDP gibt keine Wahlempfehlung

18.11.2015

– Glückstädter Fortuna 18.11.2015 –

Kategorie(n): Allgemein

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„Die Freien Demokraten rufen zur Wahl auf, geben aber keine Empfehlung“, schreibt Stefan Goronczy, Vorsitzender der Glückstädter FDP, in einer Presseerklärung seiner Partei. Damit distanzieren sich die Liberalen vor der Stichwahl um das Bürgermeisteramt am 29. November von der Wahlempfehlung des im ersten Wahlgang von ihnen unterstützten, aber parteilosen Kandidaten Stephan Schulz. Dieser hatte seine Wähler anschließend öffentlich aufgefordert, am 29. November für den Kandidaten Siegfried Hansen zu stimmen (wir berichteten).

Schulz sei stets unabhängig und frei in seinen Entscheidungen gewesen, heißt es in der Erklärung. „Es steht ihm daher frei, die Wahl eines Bürgermeisterkandidaten zu empfehlen. Die Liberalen hätten jedoch beschlossen, keine Empfehlung abzugeben, „weil beide Kandidaten ihre jeweiligen Qualitäten haben.“

„Wir hatten uns seinerzeit für Herrn Schulz ausgesprochen, weil er ein erfahrener Leitender Verwaltungsbeamter mit starken Wurzeln in Glückstadt ist“, so Goronczy. „Die Glückstädterinnen und Glückstädter sollten nun die Abwägung nach ihren eigenen Kriterien vornehmen und ihre Entscheidung fällen.“

Als „gute Demokraten“ fordern die Liberalen alle Bürger auf, von „ihrem Wahlrecht in der Stichwahl Gebrauch zu machen.“

Ausdrücklich würdigen die FDPPolitiker „das schon beim ersten Wahlgang gezeigte und für Bürgermeisterwahlen relativ hohe Interesse der Bürger.“

Guido Nedden, stellvertretender Ortsvorsitzender: „Eine Wahlbeteiligung von rund 47 Prozent war zumindest so umfangreich, dass bei der Direktwahl nun ein anderer Bürgermeister wird, als es der Fall gewesen wäre, wenn die Stadtvertretung mit rotgrüner Mehrheit die Entscheidung getroffen hätte. Wir bekennen uns daher zur Direktwahl von Bürgermeistern.”

Abschließend macht Stefan Goronczy deutlich: „Wir als Liberale bleiben neutral und wollen mit der nächsten Bürgermeisterin oder dem nächsten Bürgermeister ebenso vertrauensvoll zusammenzuarbeiten wie mit Gerhard Blasberg. Das ist im Interesse der Stadt.“

dgt